Mein Projekt der kleinen Schritte

Stress im Job, daneben noch möglichst viel lernen und Zeit in Ausbildungen investieren, ein bisschen von der Zukunft träumen, Termine absolvieren, Freunde treffen, Besorgungen machen, den Haushalt schupfen, die Partnerschaft pflegen….uff. Irgendwas kommt immer zu Kurz, man muss ja Prioritäten setzen. Was bei mir immer als allererstes auf der Strecke bleibt ist: gesund essen, ausreichend bewegen.

Fitnesscenter, Laufen gehen, eine Runde Yoga oder gesunde Ernährung versuche ich irgendwie in meinen Alltag zu quetschen – das klappt halt nicht immer. Manchmal fehlt die Zeit, meistens die Motivation. Und oft nehme ich mir einfach zu viel vor: Yoga gleich nach dem Aufstehen, dann ein gesundes Frühstück (mit frischem Obst! Und hochwertigen Kohlehydraten! Und Protein!), Mittags natürlich auch was gesundes essen, aber schön in aller Ruhe. Nachmittags noch ein energiereicher Snack (und brav „nein“ sagen, zur angebotenen Schokolade der Kollegin), abends dann beschwingt ins Gym und brav nach Plan trainieren. Abends dann nur noch ein leichter Snack und eine Runde meditieren.
Naaa, das schaff ich einfach nicht.
Mein Fehler: ich will, dass das alles gleich von Anfang an so klappt. Das kann ja nicht gehen. Zumindest nicht bei mir ;)

Deshalb bin ich gestern in ein neues Projekt gestartet: 30 Tage lang nehme ich mir jeden Tag mindestens 1 Sache vor, die sich positiv auf meine Gesundheit auswirkt: eine Laufrunde, ein gesunder Smoothie, besonders viel Wasser oder Tee trinken, Yoga, 2 Stück Obst essen (ja ich gehöre leider zu der Sorte Mensch die tagelang ohne Obst leben ;) ) etc etc…
Wenn ich 1 Sache schaffe, dann gehen auch 2. Oder 3 oder 4… und irgendwann entwickle ich hoffentlich eine Routine und kann mir einen „ungesunden“ Tag gar nicht mehr vorstellen :)

Ich sammle meine gesundheitlichen Errungenschaften immer eine ganze Woche lang und poste dann gesammelt alles, was ich gemacht habe :)

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Protein Peanut Butter Granola

Früher habe ich nie gefrühstückt, mittlerweile habe ich es mir aber angewöhnt, fast jeden Morgen etwas zu essen.
Und wenn ich regelmäßig Sport treibe dann habe ich nach dem Aufstehen immer eine Art “gesunden Hunger”. Dann geht’s ohne Frühstück sowieso nicht!

Hier mein derzeitiger Frühstücksfavorit: Joghurt mit selbstgemachtem Protein Peanut Butter Granola.

Hmmm Granola!

Und so wird’s gemacht:

150g Haferflocken
35g Whey Protein Pulver Chocolate
Handvoll gehackte Mandeln
50g Erdnussbutter cremig
160g Agavensirup
1 EL Kokosöl
1 EL Kakaopulver

Ofen auf ca. 170° (Ober-Unter-Hitze) vorheizen.
Kokosöl und Erdnussbutter in einem Topf vorsichtig schmelzen, Agavensirup, Whey Protein und Kakaopulver dazu. In einer Schüssel die Haferflocken mit den gehackten Mandeln mischen, dazu kommt jetzt die Erdnussbuttermasse – kräftig durchrühren.
Die Pampe kommt jetzt auf ein beschichtetes Backblech oder eine Backform, die mit Backpapier ausgelegt ist. Dann ab in den Ofen.

Mein Granola habe ich cirka 20 Minuten gebacken, das war fast ein bisschen lange (dachte nämlich, dass muss im Ofen knusprig werden. Tut es aber erst beim Auskühlen, ha!). Je nach Ofen kommen 15 Minuten gut hin. Alle 5 Minuten habe ich mein Granola aus dem Ofen genommen und auf dem Blech durchgerührt und gewendet.

Granola passt super zu Joghurt mit frischem Obst, in (Mandel)milch oder als Knabberei zwischendurch.
Die Mandeln kann man auch weglassen oder durch andere Nüsse ersetzen, Gut macht sich im Granola auch eine Handvoll Sonnenblumenkerne oder etwas frische Vanille.

Gebratenes Huhn mit Ingwer, Zitronengras und Chili

Frisch, gesund und vor allem: schnell!

Zutaten
1 EL Öl
halbe Zwiebel
1-2  Knoblauchzehen
ca. 5 cm frischer Ingwer
2-3 Stängel Zitronengras
Chilis (Menge hängt von euch ab ;-) )
1-2 Hühnerfilets
halber roter Paprika
1 TL Zucker
1 EL Fisch- oder Austernsauce

Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Zitronengras und Chilis fein hacken. Paprika und Hühnerfilet würfeln.
Alles in die Pfanne werfen und in Öl (ich nehme gerne Erdnuss- oder Sesamöl) anbraten, kurz bevor alles fertig durchgegart ist, kommt der Teelöffel Zucker dazu. Weiter rühren bis er karamellisiert. Mit Fisch- bzw. Austernsauce und etwas Wasser ablöschen.
Fertig!

Dazu passt Basmatireis.
Für die Low Carb Version lasst einfach den Zucker weg und esst statt Reis gedämpften Brokkoli dazu.

Yummy!

Yummy!